
Roboter
Ich versuche immer wieder, die Grenzen meiner eigenen Komfortzone zu verlassen. Anfangs waren diese, nicht zuletzt durch das Aufwachsen in konservativen Landstrukturen, sehr eng gesetzt. Im Laufe der Jahre wurden diese durchlässiger, nachdem ich mich vielfach in Situationen begeben habe, die mir ausgesprochen unangenehm waren.
Diese Grenzüberschreitungen versuche ich in interaktiven Installationen individuell erfahrbar zu machen: Menschen können herausfinden, wo ihr eigenes Unbehagen liegt, wenn sie in der Öffentlichkeit mit den von mir gebauten Maschinen interagieren.
Die Themenlandschaft erstreckt sich von öffentlicher Demütigung über aktive und passive Gewalt bis hin zu Sexualität.
Die Installationen schaffen auch immer einen Raum für den Austausch zwischen den Teilnehmer_innen über eigene Erfahrungen.